Bedeutung der dualen und tertiären Berufsbildung
Kaum je zuvor, wurde über das Bildungssystem der Schweiz dermassen heftig debattiert, wie in jüngster Vergangenheit. Anlass dazu gab das Weissbuch, das anfangs September 2009 von den Akademien der Wissenschaften vorgelegt wurde. Es folgte eine breit angelegte Diskussion um die Bedeutung des dualen und tertiären Bildungswegs.
Während die einen mehr Schüler ins Gymnasium schicken wollen, damit mehr Schweizer mit universitärem Abschluss auf den Arbeitsmarkt kommen, warnen die anderen vor der «Akademisierung der Gesellschaft» und verweisen auf die Berufslehre, Berufsmatura und Fachhochschulen. Sie erklären das duale Modell mit Berufslehrgang und Hochschulausbildung zum Erfolgsfaktor der Schweizer Wirtschaft.
Die SKR hat Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus den Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur des National- und des Ständerates (WBK-NR/WBK-SR) zu ihrer Meinung befragt.
Bildungssystem Schweiz
Politiker Statements zum Thema "Schweizer Bildungssystem"
- Einführung
- Anita Fetz SP-Ständerätin, BS
- Oskar Freysinger SVP-Nationalrat, VS
- Josiane Aubert Präsidentin der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-NR)
- Theophil Pfister SVP-Nationalrat, Flawil
- Peter Malama FDP-Nationalrat, BS, Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt
- Mario Fehr SP-Nationalrat, ZH, Zentralpräsident KV Schweiz
- Katharina Prelicz-Huber Nationalrätin Grüne, ZH
- Theo Maissen CVP-Ständerat, GR
- Kathy Riklin CVP-Nationalrätin, ZH
- Peter Bieri CVP-Ständerat, ZG, Präsident der parl. Gruppe Berufsbildung
- Helen Leumann FDP-Ständerätin, LU
- Hermann Bürgi SVP-Ständerat, TG
- Yvonne Gilli Nationalrätin Grüne, SG
- Otto Ineichen FDP-Nationalrat und Präsident Stiftung Speranza



