Freitag 3. September 2010
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Support

SKR: Viele Anwender haben Bedenken, einen vollständigen Wechsel auf OSS zu vollziehen, weil sie Probleme darin sehen, dass hinter Linux keine Firma steht, die für den Support aufkommt. Welche Lösungen gibt es im Supportbereich für Anwender?

Matthias Stürmer
: Man muss zwischen Privatanwendern und Unternehmen unterscheiden. Für Privatanwender besteht noch ein Supportproblem für das Linux-Knowhow für den Alltag. Ganz anders ist es im professionellen Umfeld. Da gibt es mehrere grosse Player wie eine RedHat oder eine Novell, die Entwickler von Linux-Distributionen beschäftigen. Dank diesen Entwicklern können Firmen die Fehlerbehebung garantieren. Mit solchem Support ist es heute ohne Weiteres möglich, auf OSS zu migrieren, wie es die Kantone Solothurn, Waadt, Genf, oder auch das Bundesgericht demonstriert haben.

SKR: Wie wichtig ist die Frage nach technischem Support für den Bund als Anwender?


Peter Fischer
: Ein Grossanwender wie die Bundesverwaltung ist darauf angewiesen, einen garantierten Support für ihre breit eingesetzten Lösungen zur Verfügung zu haben. Bei rund 37’000 elektronischen Arbeitsplätzen muss der technische Support in hoher Qualität und auch für ältere im Einsatz befindliche Systeme gewährleistet sein.

SKR: Wo liegen die Vorteile im Bereich Support bei Microsoft? Welche Arten von technischem Support gibt es speziell für öffentliche Verwaltungen?

Thomas Reitze
: Die Microsoft Plattform wird von einem dichten Netzwerk von Partnern und Drittfirmen mit ausgezeichneten Kenntnissen unserer Produkte unterstützt. In der Schweiz bieten knapp 7‘000 Firmen entsprechende Dienstleistungen und Hilfestellungen an.

Das Supportangebot ist breit und auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Die Eskalationsprozesse sind klar definiert. Kunden wissen jederzeit, wohin sie sich bei Problemen wenden können. Die haben eine eindeutige Sicht auf vorhandene Supportmechanismen und zugesicherte Reaktionszeiten.


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