Verkehr
22.02.08
Wie die Hefe zum Bäcker kommt
Ein neuer Transport mit gekühlten Bahnwagen macht es der Firma Pistor möglich, in der Westschweiz innerhalb von 24 Stunden zu liefern. Vom Aperitivgebäck über das Joghurt bis zur Hefe: Der Bäcker- und Gastrozulieferer Pistor im luzernischen Rothenburg beliefert mit seinen rund 7500 verschiedenen Artikeln die Bäcker-, Konditor- und Gastronomiekunden in der ganzen Schweiz. Der Transport in die Westschweiz erfolgt umweltfreundlich mit der Bahn.

Der Bäcker- und Gastrozulieferer Pistor im luzernischen Rothenburg beliefert mit seinen rund 7500 Artikeln die Bäcker-, Konditor- und Gastronomiekunden in der ganzen Schweiz. Der Transport in die Westschweiz erfolgt seit kurzem umweltfreundlich mit der Bahn. Fotos: © SBB Cargo
Fertigprodukte, Halbfabrikate und Rohstoffe rollen dank SBB Cargo auf der Bahnschiene vom Pistor-Hauptsitz in die neue Verteilzentrale im westschweizerischen Chavornay. "Von Montag bis Samstag fährt täglich ein Bahnwagen im Pendellauf von Rothenburg nach Chavornay und kehrt mit Leergut wieder zurück."
Für Richard Betschart, Leiter Logistik und Mitglied der Geschäftsleitung von Pistor, ist die gewonnene Zeit ein grosses Plus: "Der wesentliche Vorteil ist für uns, dass wir dank dem Nachtsprung mehr Kommissionierungszeit gewinnen und doch rechtzeitig ausliefern können." Die rund 200 Kilometer Distanz von Rothenburg nach Chavornay sei ein Distanzkreis, den man mit der Bahn über Nacht optimal nutzen könne.
Drehscheibe Chavornay
Am Tag A bestellen die Kunden von 6 Uhr bis Mittag ihre gewünschte Ware. Am Nachmittag wird die Ware kommissioniert, verladen und mit der Bahn in die Westschweiz gefahren. Zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens findet in Chavornay die Feinverteilung auf die bereitstehenden Lastwagen statt. Ab 5 Uhr morgens am Tag B ist die Ware bereits auf dem Weg zu den Kunden.
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