FORSTMESSE LUZERN
Stelldichein einer Zukunftsbranche an der Forstmesse Luzern
Vom 20. bis 23. August 2009 findet in Luzern die 20. Internationale Forstmesse statt. Die Aussteller gehen optimistisch an die Messe. Trotz der aktuellen Wirtschaftskrise überwiegen der Optimismus und der Glaube an den Stellenwert der Wald- und Holzwirtschaft, heute und in Zukunft.
„Erfreulich sind die grosse Nachfrage von Ausstellerseite und die positive Stimmung im Messevorfeld. Die Forstmesse verbindet Tradition und Innovation. Sie ist in der Schweiz die Leitmesse für die Waldwirtschaft sowie ihren Zulieferbranchen und verfügt über eine grosse internationale Ausstrahlung, die sich sowohl bei den Ausstellern wie auch den Besuchern widerspiegelt. Nebst guten Geschäftsabschlüssen, die jeder Aussteller erwartet, ist der bevorstehende Grossanlass auch ein wichtiger gesellschaftlicher Treffpunkt“, so Messeleiter Marco Biland.
Tradition und Innovation
Die Forstmesse hat sich seit ihrer erstmaligen Durchführung 1971 stets weiterentwickelt. Damals fand sie als „Schweizerische Fachmesse für das Forstwesen“ in Spreitenbach statt. 1973 zählte sie 74 Aussteller und 8`000 Besucher und erlebte unter der Leitung von Messepionier Hans Biland ihre Premiere als eine der ersten Messen auf dem Platz Luzern. Seit 2003 heisst der zweijährlich stattfindende Anlass „Internationale Forstmesse Luzern“. Sie ist auch an ihrem 20. Jubiläum die Branchen-Leistungsschau schlechthin und verbindet Tradition und Innovation. 2009 belegt sie mit 280 Ausstellern und 30`000 Besuchern auf 30`000 m2 Fläche ein letztes Mal die alten Hallen in Luzern, bevor im Herbst die neue Minergie-Messehalle eingeweiht wird.
Exportwirtschaft unter Druck
Zur Zeit sind vor allem international tätige und exportorientierte Holzwirtschaftsunternehmen von der Wirtschaftskrise betroffen. In der Folge kommen auch die Nachfrage und die Preise für Rohholz aus dem Wald unter Druck. „Auch die Schweizer Waldwirtschaft kommt nicht ganz ungeschoren davon“ vermutet Nationalrat Max Binder, Präsident des Patronatskomitees und des Verbands Waldwirtschaft Schweiz.
Optimistisch nach Luzern
Nichts desto trotz geht die Branche optimistisch nach Luzern. Denn die Wald- und Holzwirtschaft sind Zukunftsbranchen. Der Rohstoff Holz hat zahlreiche Vorteile, die bei seinem Einsatz als Konstruktionsmaterial und Werkstoff, Industrierohstoff und Energieträger zum Tragen kommen. Insbesondere die hervorragende Energiebilanz sowie die Klimaneutralität von Holz und Holzprodukten werden in Zukunft der Wald- und Holzwirtschaft sowie ihren Zulieferbranchen noch mehr Auftrieb verleihen. Auch dieses Jahr zeigen die Aussteller, mit welchen Produkten die technischen Möglichkeiten, die Produktivität sowie die Ergonomie und Arbeitssicherheit im Wald weiter verbessert werden können. Die Messebesucher finden optimale Voraussetzungen vor, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und sich für die Herausforderungen im eigenen Forstbetrieb zu wappnen.
Fachkongress und Sonderschau
Unter dem Titel „Waldzertifizierung: Königsweg oder Holzweg?“ organisiert der Verband Waldwirtschaft Schweiz am Freitagvormittag, 21. August 2009 einen Fachkongress. Diverse Referenten erörtern den heutigen Stellenwert der Zertifizierung nach einem der beiden Labels FSC oder PEFC und bilanzieren, was sie den Forstbetrieben gebracht hat.
Wie gewohnt organisiert CODOC, Eidg. Fachstelle Koordination und Dokumentation Bildung Wald, zusammen mit den Verbänden und Bildungsanbietern eine Sonderschau. Sie ist dem Schwerpunktthema „Waldberufe im Trend gewidmet. Besonderes Highlight ist das „Försterkino”, welches ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Präsentationen und Filmen bietet.
Messe: 20. Internationale Forstmesse Luzern
Datum: 20. - 23. August 2009, 9 – 17 Uhr, Allmend Luzern
Infos: www.forstmesse.com
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Organisation und Sekretariat:
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