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3D-Rundumsicht unterstützt Autofahrer
Echtzeit-Videosystem erlaubt beliebige Perspektiven - Die Fujitsu Laboratories jp.fujitsu.com/group/labs/en haben heute, Montag, eine Videoverarbeitungstechnologie vorgestellt, die in Echtzeit eine 3D-Rundumsicht des Umfelds von Fahrzeugen bereitstellt. Ein Display verspricht dabei die Anzeige jeder gewünschten Perspektive der Fahrzeugumgebung. Diese Erweiterung des Blickfelds für Fahrer ist dazu gedacht, Unterstützung bei verschiedenen Verkehrssituationen wie dem Einparken, dem Überholen und dem Abbiegen zu bieten. Damit soll das System zur Steigerung der Verkehrssicherheit beitragen.
Intelligenter "Beifahrer" erhöht Verkehrsicherheit
Sicherheitssystem Auto-Robot überwacht Straßenumfeld mit Sensoren - Eine Forschergruppe des VisLab www.vislab.it , einem Spin-off der Universität von Parma www.unipr.it , ist vom European Research Council erc.europa.eu mit der Entwicklung eines Personenkraftwagens mit einem automatischen Sicherheitssystem beauftragt worden. Der "Auto-Robot" soll selbstständig auf Hindernisse reagieren und Unaufmerksamkeiten oder Fehler des Fahrers ausgleichen können.
Spätes Einordnen fördert den Verkehrsfluss
Reißverschluss-Prinzip funktioniert nur bei Disziplin der Autofahrer - Dass das Reißverschluss-Prinzip bei Engstellen im Straßenverkehr nicht gut umgesetzt wird, kritisiert der Verkehrsexperte Andreas Schadschneider. Der Physiker der Universität Köln www.thp.uni-koeln.de überprüfte in einer Versuchsreihe mit 30 Testfahrern auf einer Autobahn, ob das Einfädeln an Engstellen tatsächlich zu einem besseren Verkehrsfluss führt. Das Ergebnis: Wenn sich Autos zu früh einreihen, verlangsamt das den Verkehrsfluss hinter ihnen und verursacht zu unnötigen Staus. Das Hauptproblem stellt demnach bei Engstellen im Straßenverkehr mangelnde Disziplin der Autofahrer dar.
Computersysteme sollen Autounfälle verhindern
Sicherheit steht bei Käufern nicht mehr ganz oben - Autozulieferunternehmen investieren seit Jahren in die Entwicklung von Systemen, die das Autofahren sicherer machen sollen. Momentan sind hauptsächlich Abstandshalter und Hinderniswarner im Einsatz, die beim Einparken und im Kolonnenverkehr hilfreich sein sollen. Doch in Forschungslabors wird an noch viel ausgefeilteren Sicherheitssystemen getüftelt. Diese sollen in Zukunft gefährliche Hindernisse erkennen und Bremsprozesse selbstständig einleiten können. "Wir investieren seit zehn Jahren hohe Summen in die Erforschung von Fahrerassistenzsystemen", sagt Ralf Cramer, Chef der Division Chassis & Safety von Continental gegenüber dem Handelsblatt. Doch wenn ein System erfolgreich entwickelt worden ist, müssen erst die Autohersteller und letztlich die Konsumenten von der Sinnhaftigkeit und vom Preis überzeugt werden.
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